Rezensionen hartkamp


Südkurier, März 2008
„Voller Poesie und mitten im Leben
Eine vielseitige Stimme: sanft, sinnlich, gefühlvoll, leidenschaftlich. ... Poetische, intelligente Texte in Deutsch zum Verstehen, Mitfühlen und Nachdenken. ... Ihre Musik ist schwer einzuordnen, ist oft jazzig angehaucht und macht aus vielerlei Stilrichtungen etwas ganz Eigenes, Unverwechselbares. ... Anne Hartkamp vereinigt musikalisches Talent mit ausgeprägtem Sprachgefühl und einer facettenreichen Stimme zu einer mitreißenden Mischung, die begeistert und unter die Haut geht. ... in einer großen Themenpalette aus Alltag, Liebe, Streit, Leidenschaft und Träumen ... immer hart an der Wirklichkeit und immer hinreißend poetisch. ... Abwechslung und Aufhorchen, wenn die beiden Ausnahmemusiker ihre Virtuosität ausspielen. Wunderbare Texte, ungekünstelt interpretiert...“


melodie & rhythmus, Okt/Nov. 2005
„Mann - sind die gut! Das neue deutsche Fräuleinwunder.
...mit Talent gesegnet...mit kristallklarer und intensiver Stime...mit ihrer Band hartkamp verbindet sie ohne Berührungsängste Songwriter-Pop und Chanson zu einem neuen Ganzen....Während sich Mainstream-Pop in der Regel nur dem kurzen, ersten Abschnitt der großen Gefühle, dem Rausch des Neuen, zuwendet, singt Anne Hartkamp auch nach dem Happy End-Abspann weiter...bei einer geborenen Geschichtenerzählerin wie Anne Hartkamp lohnt es sich, aufmerksam zuzuhören.“


JazzPodium März 2006
„Anne Hartkamp, die auch als Jazzsängerin - und hier mag diese Floskel ausnahmsweise angebracht sein - inzwischen eine feste Größe ist, hat bei ihrem Projekt „hartkamp“ dennoch anderes im Sinn: Eigene, von Humor zeugende Songtexte, die so mutig wie frech einherkommen und ein Ansatz, der eher in der Tradition der Liedermacher einzuordnen ist, sorgen für eine deutliche Abgrenzung gegenüber dem Jazz. Dennoch spielt hier und da Jazziges mit hinein, genauso wie Folk oder Chanson. Jedenfalls: „hartkamp“, das ist expressive Musik, ist Kunst, ist neu. Und macht - so auch der Titel der aktuellen CD - „glücklich“.


Musikmagazin  gaesteliste.de, 1. September 2005
„...Texte, die in ihrer zum Teil offenherzigen Hintersinnigkeit weit über das herausgehen, was uns die Selbsterfahrungs-Lamentos der eher jüngeren deutschen Welle ansonsten so bieten. Zwar bietet der Jazz grundsätzlich die Basis für das Wirken der Hartkamp-Band, doch liegt das Erfolgsgeheimnis dann darin, sich auch anderen Stilrichtungen wie Soul, Pop, Fusion oder dem Chanson zu öffnen. Dazu singt Anne Hartkamp bemerkenswert ungekünstelt und frei von jedweden Manierismen, die heutzutage normalerweise zum Business dazugehören. Für manche Hörgewohnheiten mag dieser nackte Vortrag vielleicht sogar etwas Provozierendes haben. Immerhin ist dies eine Scheibe, die sich nicht ohne weiteres in Schubläden stecken lässt, und das ist auch gut so.“


Kölnische Rundschau, Januar 2006
"Harmonische Stücke mit einer eigenen Dynamik
Glück ist machbar, zumindest für die Dauer eines Konzerts, dachten sich die Besucher beim Konzert von Anne Hartkamp. Die Sängerin und ihre Band "hartkamp" präsentierten im Yard-Club in erster Linie die Stücke aus ihrer neuen CD "glücklich". Künstlerisch sind die Musiker alle im Jazz beheimatet, was sich beim Konzert bemerkbar machte. Schlagzeuger Fritz Wittek und Keyboarder Bernd Kaftan sorgten für harmonische und dynamische Akzente, während Bassist André Nendza seinem Instrument bizarre Töne entlockte. Sängerin Anne Hartkamp brillierte besonders bei poppigen Stücken und dem Chanson "Vom Fliegen träumen". (bfh)


Schwäbische Zeitung, März 2008

„Hartkamp und Band überzeugen mit Kunst und Können
Sinnlich und sensibel, sexy und souverän ... eine musikalisch herausragende Darbietung ... dem Publikum unter die Haut... Stilrichtungen lässt die..vielseitige Sängerin bei ihrem ausdrucksstarken Vortrag viele anklingen....ein hochkarätiges Konzert mit textlichem Tiefgang.“


Dürener Zeitung, Januar 2007
„Keck, verspielt, sanft, erotisch – Anne Hartkamp flirtet im KOMM musikalisch mit dem Publikum

...Facettenreich und fein gesponnen servierte Anne Hartkamp ihre Kompositionen mit exzellenter Band....Vielseitig sind auch die Musikstile ihrer (...) Stücke zwischen Jazz, Pop und Chansonformen, die von der Darbietung und rhythmischen Gestaltung zwischen Balladen und Latin-Temperament leben. ... mal märchenhaft sanft, mal übermütig kess ... ihre helle Stimme geht nach Wortkaskaden über in Girren, wird zum Instrument mit Vokalismen...“


Schwäbische Zeitung Ravensburg, März 2007

„...Künstler, die polarisieren, sorgen meist für die stärksten Eindrücke ... mit souveräner Bravour. Die Liebhaber von hartkamps verspielter Songpoesie erlebten die Sängerin somit noch intensiver und unverstellter. Entsprechend groß war der Jubel... die Sängerin... scheint auch in Oberschwaben ihre Fans zu haben.... neben einer eingängigen, aber nie banalen Melange aus Pop, Jazzigem, Latin oder Chanson... die Stimme der Anne Hartkamp kann für Akzente sorgen...“


Tageblatt Ahlen, Mai 2006
"Anne Hartkamp und Band begeisterten (...)
Sie und ihre Band passen eigentlich so recht in keine Schublade. Jazz war es nicht, was Anne Hartkamp mit ihren drei Musikern (...) auf Einladung der Kulturgesellschaft servierte. Jedenfalls nicht den klassischen Jazz, den das Publikum mit dieser Musikrichtung verbindet. Dafür waren auch die Pop- und Rockelemente ihrer Eigenkompositionen zu ausgeprägt. Und in einigen Passagen dominierte die Chansonsängerin. Die musikalische Vielfalt ist das herausragende Markenzeichen Anne Hartkamps und ihrer Band, die bei ihrem Gastspiel in Ahlen einen wunderbaren Klangteppich auslegten, in dem die verschiedenen Instrumente dennoch zur Entfaltung kamen. Einzig Fritz Wittek am Schlagzeug musste sich gelegentlich Zurückhaltung auferlegen, um die Raumakustik nicht zu überfrachten. Dafür verstand er es meisterhaft, die Becken melodiös einzusetzen. Ein wahrer Hörgenuss, wie André Nendza am Kontrabass die Klangfülle des Instruments zur Untermalung nutzte und beim Solo zeigte, welche Klänge sich ihm entlocken lassen. Nicht zu vergessen Bernd Kaftan am Keyboard, der den musikalischen "Unterbau" für die Songs lieferte.
Anne Hartkamp singt Deutsch. Und wie. Manchmal rotzfrech, kein Blatt vor den Mund nehmend, ein bisschen frivol und lasziv, sinnlich sowieso, manchmal auch melancholisch und lyrisch, um bei nächster Gelegenheit musikalisch wieder hart einzusteigen.
Bei ihren Liedern von Liebe, Leid und Verlangen kam der Sängerin ihre wunderbar wandlungsfähige Stimme zugute, die vom nahezu stimmlosen Säuseln über phantasievolle Instrumentalimitationen bis zur röhrenden Rocklady reichte. In ihrer Bühnenpräsenz und ihren Texten erinnerte die Kölnerin zuweilen an Herman van Veen, den sie sehr bewundert. Unverkennbar auch ihr kabarettistisches Talent, Dinge sprachlich, zum Teil mit beißender Ironie, auf den Punkt zu bringen und effektvoll vorzutragen.
Zum Schluss erlaubte sie sich eine kleine Hommage an den großen Rio Reiser, als sie sein "Land in Sicht" intonierte. Der Frau mit der Löwenmähne und ihren genialen Musikern hätte man gerne noch länger zugehört (...)"














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