Biographie
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„...wer Anne Hartkamp singen hört, sich dem Variationsreichtum ihrer Stimme hingibt, bei dem stellt sich eine gewisse Leichtigkeit des Seins ein... Hartkamps Stimme haucht, schmilzt, verführt, provoziert und amüsiert... Die Zuhörer richten sich gerade auf, um ja keinen Ton zu verpassen....“ (G.Manecke, Rheinische Post)

Die Sängerin und Vokalistin Anne Hartkamp, seit langem „eine feste Größe“ (Jazzpodium) in der deutschen Jazzszene, steht für Intensität, Facettenreichtum und künstlerischen Eigenwillen. Mit spielerischer Leichtigkeit und ausdrucksstarker Stimme erzeugt sie magisch anrührende und sprühend mitreißende Momente, begeistert mit ihrer großen Bühnenpräsenz und überzeugt zugleich durch die Vielschichtigkeit und Eigenständigkeit ihrer Kompositionen und Texte. 
Aufgewachsen zwischen Essen und Düsseldorf und scheinbar für eine akademische Karriere prädestiniert – als hochbegabtes Kind wurde sie früh eingeschult und später von der Studienstiftung des Deutschen Volkes gefördert – , war für Anne Hartkamp dennoch die Musik stärker. So nahm sie zunächst in Wien ein klassisches Gesangsstudium auf, das sie allerdings bald gegen ein Studium der Germanistik und Musikwissenschaften in Bonn, einen autodidaktischen Zugang zum Jazz, erste Bands, Nächte am E-Piano und zahllose Jamsessions eintauschte, um schließlich zum Jazzgesangsstudium (bei Deborah Brown, Humphrey Campbell, Erik van Lier u.a.) an die Amsterdamse Hogeschool voor de kunsten zu gehen.

„...nie Gehörtes... Gefühlsbilder, Bilder von Zuständen, die an die Nieren gehen, innerlich Gekanntes“ (Ingeborg Drews, Lyrikerin, Jazzpodium)


Seitdem ist Anne Hartkamp, neugierig und vielseitig, als Sängerin, Komponistin, Texterin und Arrangeurin sowohl mit eigenen Projekten als auch mit Auftragsarbeiten und als Gastvokalistin aktiv und gefragt.
Anne Hartkamp, deren Lebens- und Arbeitsmittelpunkt seit Beendigung ihres Hochschulstudiums in Köln liegt, arbeitete mit Musikern wie Gunter Hampel, WDR Bigband, Thomas Heberer, Lajos Dudas, Axel Dörner, Michael Wollny, Marion Brown, Nils Wogram, Perry Robinson und vielen anderen.

„ ... Texte mit Ironie unterfüttern und zum Schillern bringen, Silben-Kaskaden in rasante Improvisationen bündeln, lyrische Melodien leise funkeln lassen... “ (R. Spiegel, Bayerischer Rundfunk)

Anfang der 1990er Jahre war sie Mitgründerin der A-cappella-Gruppe HAREM 4, mit der sie zahlreiche Konzerte im In- und Ausland gab; nach deren Auflösung 2001 erinnerte sie sich ihrer frühen Liebe zu deutschsprachigen Songs und gründete die Band „hartkamp“ (mit Bernd Kaftan, p, André Nendza, b  und Fritz Wittek, dr) mit
bis dato zwei CD-Veröffentlichungen. In diesem Rahmen wurde sie 2007 in die Komponistinnenförderung des Landesmusikrates NRW aufgenommen. Siehe auch das Buch „Wir sind jetzt! Frontfrauen im deutschen Pop“ im Schott Verlag, 2007.

„... Glück ist machbar, zumindest für die Dauer eines Konzerts, dachten sich die Besucher beim Konzert von Anne Hartkamp...“ (Kölnische Rundschau)

Zugleich bleibt sie im Jazz verwurzelt und aktiv: seit 2005 arbeitet Hartkamp intensiv im Duo mit dem Düsseldorfer Gitarristen Philipp van Endert; das Magnolia & van Endert Duo legte 2007 seine erste CD mit dem Titel „Humpty’s Amazing Boogie Pencil“ vor, die von der Presse bundesweit gefeiert wurde, und veröffentlicht 2012 unter dem inzwischen verkürzten Bandnamen "Magnolia" sein zweites Album "Wait A Second".

„Grandios und mutig Anne Hartkamps intensive Interpretation... mit ungeahnter Wirkung für den Hörer: Die Haare stellen sich auf, Gänsehaut stellt sich ein und die Sauerstoffzufuhr zum Gehirn nimmt zu....“ (dpa, Deutsche Presse-Agentur)

Ein weiteres zentrales Projekt der Sängerin ist das Anne Hartkamp Quartet mit Thomas Rückert (p), André Nendza (b) und Oliver Rehmann (dr) - ein hochkarätiges Ensemble, in dem Anne Hartkamps Kompositionen die Plattform für eine ungeheuer vitale, inspirierte und beflügelnde Spielart des zeitgenössischen Jazz bieten. Die Debüt-CD des AHQ (damals noch als Quintett mit Claudius Valk an den Saxophonen) erschien 2010 unter dem Titel „momentum“ bei JAZZsick records.
2014 wurde das Nachfolge-Album aufgenommen und erscheint 2015.

Zudem singt Anne Hartkamp im Duo mit Thomas Rückert die Musik des großen Pianisten Bill Evans: "Dear Bill" heißt das Projekt, das gleichfalls im Sommer 2014 ins Studio gegangen ist und, bei einigen Stücken unterstützt durch special guest John Goldsby, Aufnahmen für die erste CD gemacht hat, die 2015 veröffentlicht werden soll.

„Für den Scat-Gesang, jene Kunst des vokalen Jonglierens mit Silben ohne Wortbedeutung, gilt der biblische Satz: „Viele sind berufen, wenige aber auserwählt.“ Wenn es gegenwärtig Auserwählte gibt, gehört Magnolia (Anne Hartkamp) auf jeden Fall dazu.“ (Mojo Mendiola)

Konzerte, Festivals u.a.:
WDR Stadtmusik
Ostbelgienfestival
Stimmenfestival Augsburg
Bardentreffen Nürnberg
Jazz & More Festial Worms
Neubrandenburger Jazzfrühling
Breminale
WDR Jazzforum
WDR Radioportrait 2002
International New Jazz Festival Moers
Jazzmeeting Wittlich
Festival der Stimmen Pfullendorf
Ladies’ Night Basel
POPKomm Köln
Vokal Total München
Fest der Lieder Bremen
MusikTriennale Köln
Nacht der Stimmen Mannheim
Eldenaer Jazzevenings
Jazz & Groove Nights Dresden
Unterfahrt Festival München
Schauspiel Köln
Leverkusener Jazztage
Jazz an der Donau, Passau
winterjazz, Köln
Hildener Jazztage

Zusammenarbeit mit (u.a.):
Gunter Hampel
Marion Brown
Perry Robinson
Smudo
Nils Wogram
Erwin Lehn & SDR Bigband
Axel Dörner
Thomas Heberer
Frédéric Rabold Crew
Jerry van Rooyen & WDR Big Band
Billy Myer
Frank Köllges
Michael Heupel
Matthias Schubert
Markus Burger
„Ritter Rost“ / Felix Janosa
Hans-Ulrich Werner
Bernhard König
Axel Fischbacher
Kinofilm "Der tapfere kleine Toaster"
„Menino“
Dominik Böhringer
Christian Weidner
Lajos Dudas
Richard Wester
Angelika Niescier
Schauspiel Köln
Theater "Der Keller" Köln
Ulla Oster
Manfred Schoof
Hugo Read
Hans Dekker
Frank Haunschild
John Goldsby





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